|

Die Burg liegt erhebt sich oberhalb der Straße B9 zwischen Bingen-Bingerbrück und Trechtingshausen. Als Baubeginn der Burg wird das Jahr 1306-1320 vermutet. Es wird angenommen, dass die zu dieser Zeit errichtete Burganlage, welche nach dem heiligen Bonifatius als Burg Fatzberg benannt wurde, vom Mainzer Erzbischof Peter von Aspelt als Trutzburg zur Sicherung des Mainzer Territoriums gegen das Raubrittertum (Burg Reichenstein) erbaut wurde. Da dem letzten Bewohner die wirtschaftlichen Mittel fehlten, beginnt im 16. Jahrhundert der Verfall der Burg zur Ruine. 1823 erwarb der Hohenzollern-Prinz Friedrich-Ludwig von Preußen die Burgruine und veranlasste den Wiederaufbau (1825-1829). In 1829 erhielt die Burg dann auch ihren heute bekannten Namen „Burg Rheinstein“. Es erfolgte noch ein weiterer Ausbau in den Jahren 1839 bis 1844. Hier erhielt die Burganlage eine wunderschöne Kapelle in neugotischer Form, sowie ein Jagd- und Gästehaus, welches als „Schweizerhaus“ bekannt ist. Bis in das Jahr 1975 blieb diese Burg im Besitz der Hohenzollern-Familie als dann der Opernsänger Hermann Hecher die Burg kaufte und so die Burg Rheinstein vor dem Zugriff der Hare-Krishnar Sekte bewahrte. Die Burg Rheinstein ist leider nur auf dem Fußweg (vom Parkplatz aus ca. 5 Minuten Aufstieg) zu erreichen.
Auf der Burg selbst werden Burg-Führungen angeboten. Es gibt ein Burgmuseum, eine Gaststätte und einen Shop. Auch schicke Besonderheiten, wie einen Fackelaufstieg bei Nacht mit Empfang durch den Burgherren und einen anschließenden Umtrunk sind möglich oder vielleicht ein Romantik-Arrangement. Das absolute Highlight jedoch ist eine romantische Trauung in der verzaubernden Schlosskapelle und eine unvergessliche Hochzeitsnacht direkt in den Räumlichkeiten der Burg Rheinstein.
In unmittelbarer Nähe: Lesen sie auch ..... Burg Reichenstein
|
Copyright © 2010 Ausflugsziele-Deutschland.net. Alle Rechte vorbehalten.
Hier finden Sie ausgewählte Reiseziele in Deutschland